Johannes, ich habe ihn enthaupten lassen. Aber wer ist dieser Mann, über den ich solche Dinge höre? (Lukas 9,7-9)

Herodes hört von Jesus und zittert. Ein Sprichwort über die Furcht, die sehen will, ohne sich zu bekehren.

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Evangelium Jesu Christi nach Lukas

Lukas 9, 7–9

7Herodes, der Tetrarch, hörte jedoch von allen dem, was Jesus tat, und wusste nicht, was er davon halten sollte, denn einige sagten: «Johannes ist von den Toten auferstanden.», 8Andere sagen: «Elia ist erschienen», wieder andere: «Einer der alten Propheten ist von den Toten auferstanden.» 9Herodes Weisheit: «Johannes habe ich enthaupten lassen. Wer ist dann dieser Mann, über den ich solche Dinge höre?» Und er suchte ihn auf.

Ein Mann erwacht nachts schweißgebadet, denn ein Name, den er für tot hielt, ist in aller Munde. Herodes ließ einen Kopf abschlagen, er sah die Opferschale, er hörte die Stille nach einem gelungenen Mord. Und nun ist diese Stille erfüllt von Gerüchten: Der Tote wandelt, heilt, lehrt, zieht Scharen an. Es ist keine politische Untersuchung, die sich im Herzen des Tetrarchen auftut, sondern ein Riss. Er befragt jeden, vergleicht die Hypothesen – Elias, ein auferstandener Prophet, Johannes, der von den Toten auferstanden ist – und keine beruhigt ihn, denn keine kann das, was er getan hat, besänftigen. Also will er es sehen. Nicht glauben. Sich vergewissern, dass er nicht ertappt wurde.

Ein König, der von einem Namen verzehrt wird, ein Weg, der ihn erwartet

Was Herodes' Furcht über uns offenbart und warum dieser Text uns einen Weg zu dem Einen öffnet, vor dem wir nicht fliehen können, indem wir ihn nur ansehen

Es gibt Fragen, die nach einer Antwort suchen, und Fragen, die nach einem Ausweg suchen. Herodes’ Frage gehört zur letzteren Kategorie. Diese Aussage thematisiert den Moment, in dem ein mächtiger, innerlich zerrissener Mann Jesus sehen will, ohne ihm jemals begegnen zu wollen – und was lehrt uns das, die wir manchmal den Glauben aus der Ferne betrachten wollen, ohne uns von ihm berühren zu lassen?.

Wir werden drei Schritten folgen: Erstens, um zu verstehen, wer dieser Herodes ist und was seine quälende Frage wirklich bedeutet; zweitens, um zu erforschen, was ein schlechtes Gewissen mit einem Menschen macht und wie der Wunsch zu sehen mit der Weigerung zu glauben koexistieren kann; schließlich, um im Lichte der Kirchenväter und der Tradition zu entdecken, dass diese Szene keine antike Nachricht ist, sondern ein Spiegel, der jedem vorgehalten wird, der Gott aus Neugier und nicht aus Bekehrung sucht.

Ein Tetrarch, ein Gerücht, eine Leiche, die einfach nicht tot bleiben will

Zunächst einmal zur Einordnung: Herodes Antipas ist nicht der große Herodes, der den Kindermord von Bethlehem befahl – das war sein Sohn, Tetrarch von Galiläa und Peräa, ein unbedeutender Herrscher unter römischer Vormundschaft, der von seiner Stellung und seinem Ansehen besessen war. Er war es, der Johannes den Täufer verhaften ließ, weil der Prophet es gewagt hatte, ihn wegen seiner Ehe mit Herodias, der Frau seines Bruders, zu kritisieren. Er war es auch, der, einem unbedachten Eid bei einem Festmahl erliegend, Johannes’ Kopf auf einer Schale herbeibringen ließ. Die Episode ist berühmt, beinahe theatralisch in ihrer Grausamkeit – und Lukas, der sie kennt, erzählt sie hier nicht erneut. Er setzt voraus, dass der Leser sie bereits kennt.

Lukas berichtet, was danach geschah. Monate mögen vergangen sein. Jesus reist durch Galiläa, lehrt, heilt Kranke und sendet seine Jünger paarweise aus, um das Reich Gottes zu verkünden und böse Geister auszutreiben. Die Nachricht erreicht Herodes' Hof – und beunruhigt ihn zutiefst. Der griechische Text ist in diesem Punkt eindeutig: Herodes «wusste nicht, was er denken sollte», wörtlich: Er war ratlos, diēporei, ein Wort, das jemanden beschreibt, der völlig orientierungslos ist und vergeblich in einem Labyrinth widersprüchlicher Gedanken nach einem Ausweg sucht.

Drei Hypothesen kursierten unter dem Volk, und Lukas listet sie wie ein beratendes Gericht auf. Einige behaupteten, Johannes sei von den Toten auferstanden – die für Herodes erschreckendste Theorie, da sie eine Wiederkunft, eine Gerechtigkeit jenseits des Grabes, bedeuten würde. Andere dachten an Elia, den Propheten, der laut Maleachi vor dem Tag des Herrn wiederkommen sollte – eine Gestalt eschatologischer Erwartung, im Vergleich dazu fast beruhigend. Wieder andere beschworen einen Propheten der Vorzeit, der zum Leben zurückkehren würde, eine vagere Formulierung, die Jesus mit der langen Reihe der Boten Gottes verbindet.

Dann folgen Herodes« eigene Worte, in direkter Rede wiedergegeben – ein seltenes Stilmittel bei Lukas, das diesen Worten besonderes Gewicht verleiht: »Johannes, ich habe ihn enthaupten lassen. Aber wer ist dieser Mann, von dem ich so etwas höre?« Die griechische Formulierung stellt die vollbrachte Tatsache – egō apekephalisa, »ich habe enthauptet« – der darauffolgenden Frage scharf gegenüber, als ob Herodes selbst die beiden Aussagen nicht zu einem einzigen zusammenhängenden Gedanken verbinden könnte. Der Text schließt mit einer kurzen, fast harmlosen Bemerkung: »Er suchte ihn.“ Dieser Wunsch zu sehen, der hier nicht erfüllt wird, bleibt bis zu Jesu Prozess, viel später im Lukasevangelium, unerfüllt – wo Herodes Jesus endlich von Angesicht zu Angesicht sieht und wo diese Begegnung absolut nichts in seinem Herzen ändert.

Sehen ohne zu glauben: Die Anatomie einer Kuriosität, die nicht bekehrt

Hierin liegt der Kern des Paradoxons, das dieser Text offenbart: Man kann sich sehnlichst wünschen, Jesus zu sehen, und gleichzeitig ablehnen, sich ihm zu zeigen. Herodes will ein Spektakel, keine Begegnung. Er will ein Rätsel lösen, nicht in seinem Leben gestört werden. Und diese scheinbar subtile Unterscheidung trennt in Wahrheit zwei fundamental gegensätzliche religiöse Haltungen, die sich in jeder Epoche finden lassen, auch in unserer.

Herodes« Ratlosigkeit ist keine Frage des Intellekts, sondern des Gewissens. Ein Mann, der Jesus tatsächlich nicht kennt, stellt sich diese Frage kalt, als löse er ein Problem, das ihn nicht betrifft. Doch Herodes ist sich seiner Tat vollkommen bewusst. Seine Frage nach Jesu Identität ist in Wahrheit eine Frage nach seiner eigenen Schuld, die sich der direkten Benennung entzieht. Er fragt nicht »Wer ist dieser Mann?«, wie man vielleicht fragen würde »Wer ist dieser neue Lehrer aus Nazareth?“ – er stellt diese Frage, nachdem er im vorhergehenden Satz bereits den Mord gestanden hat, der die gesamte Frage überschattet. Es ist eben dieser Verdrängungsmechanismus, der hier mit beinahe klinischer Präzision zum Ausdruck kommt: das Verbrechen benennen und dann sofort zur nächsten Frage übergehen, als könne man durch einen Themenwechsel dem Gesagten entfliehen.

Dieses Phänomen hat in der spirituellen Tradition einen Namen: knechtische Furcht, jene Art von Furcht vor Gott nicht aus Liebe, sondern aus Angst vor Strafe. Herodes fürchtet nicht, Gott zu verlieren – er fürchtet, von ihm überwältigt zu werden. Und diese Furcht führt ihn, weit davon entfernt, ihn zur Bekehrung zu bewegen, zu einem Kontrollbedürfnis: Er will Jesus sehen, um sich zu vergewissern, die Gefahr einzuschätzen, vielleicht um das, was ihn bedroht, zu neutralisieren, so wie er Johannes neutralisiert hat. Nichts an diesem Sehnsuchtswunsch ähnelt der Demut des Zachäus, der auf seinen Maulbeerfeigenbaum klettert, oder dem Glauben der blutenden Frau, die inmitten der Menge Christi Gewand berührt. Auch diese beiden Gestalten wollten Jesus sehen oder berühren – doch ihr Wunsch entsprang einem Bedürfnis nach Erfüllung, nicht einer Bedrohung, die es einzudämmen galt.

Darin liegt eine erschreckende und zugleich befreiende Lehre: Physische Nähe zu Jesus garantiert nichts. Herodes wird ihn zwar im 23. Kapitel des Lukasevangeliums während der Passion sehen. Doch diese lang ersehnte Begegnung wird weder Bekehrung noch Reue noch echtes theologisches Interesse hervorrufen – nur ein Spiel, eine Verhöhnung, ein lächerliches Gewand, mit dem der Verurteilte vor seiner Rückführung zu Pilatus bekleidet wird. Jesus zu sehen, ohne zuvor sein Herz bekehrt zu haben, bedeutet, ihn zu sehen und ihn dennoch völlig zu verfehlen. Das ist der Unterschied zwischen dem Betrachten eines Gesichts und der Begegnung mit einem Menschen: Ersteres kostet nichts, Letzteres erfordert, dass man sich im Gegenzug selbst sieht.

Das Gewissen, das trotz sich selbst spricht

Wir müssen noch einmal bei einem Detail innehalten, das der Text nicht explizit ausführt, das aber in jedem Wort Herodes« durchscheint: Dieser Mann ist im Grunde mit sich selbst allein. Er befragt andere – »Manche sagten«, »andere sagten« –, als wolle er sich mit Zahlen beruhigen, seinen eigenen Schmerz in einer Meinungsumfrage beschwichtigen. Doch die Wahrheit, die zählt, kennt er bereits, und sie stammt nicht aus irgendeiner Umfrage: »Johannes, ich habe ihn enthaupten lassen.“ Er braucht niemanden um diesen Satz zu bitten. Er ist ihm ins Herz geschrieben.

Dies ist ein spirituelles Phänomen, das die christliche Tradition seit Langem unter dem Namen Synderesis betrachtet – jener Funke moralischen Gewissens, den nichts jemals vollständig auslöschen kann, selbst nicht im Menschen, der am meisten von Macht korrumpiert ist. Herodes hatte die Macht, Köpfe abschlagen zu lassen, aber nicht die Macht, sein eigenes Andenken auszulöschen. Politische Macht, so absolut sie in der äußeren Welt auch sein mag, bleibt machtlos gegenüber der inneren Ordnung des Gewissens. Dies ist vielleicht die wichtigste Lehre dieses alten Textes: Niemand herrscht über seine eigene Reue.

Johannes, ich habe ihn enthaupten lassen. Aber wer ist dieser Mann, über den ich solche Dinge höre? (Lukas 9,7-9)

Was dies im Leben verändert: das Intime, das Beziehungsmäßige, das Soziale, das Kirchliche

Auf persönlicher Ebene erforscht dieser Text unser Verhältnis zu dem, was wir verdrängt haben. Jeder von uns trägt, in unterschiedlichem Maße, seine eigenen gebrochenen Seelen mit sich – Taten, Worte und Akte der Verlassenheit, die wir lieber nicht direkt benennen. Und wie Herodes können auch wir eine hochentwickelte Kunst des Abschweifens entwickeln: Wir sinnen über tausend religiöse, philosophische und existenzielle Fragen nach und vermeiden dabei sorgsam die einzig wirklich wichtige Frage, die mit «Ich habe getan» beginnt. Authentische Bekehrung beginnt oft mit diesem einfachen Bekenntnis, das Herodes beinahe wider Willen ablegt, ohne jemals weiterzugehen: zu benennen, was man getan hat, bevor man fragt, wer Gott ist.

In unseren Beziehungen lädt uns diese Idee dazu ein, unsere Sichtweise auf diejenigen zu hinterfragen, die wir verletzt haben – oder die wiederum in uns ungelöste Schuldgefühle wecken. Es gibt Menschen, die wir nicht aus Gleichgültigkeit meiden, sondern weil sie uns an etwas erinnern, das wir lieber vergessen möchten. Diesen Mechanismus zu erkennen, ist bereits der erste Schritt, uns davon zu befreien.

Im sozialen Bereich prangert diese Episode mit erstaunlicher Deutlichkeit an, wie Macht versucht, das Heilige zu instrumentalisieren. Herodes will nicht, dass Jesus ihn bekehrt; er will, dass Jesus ein Phänomen versteht, das sich seiner Kontrolle entzieht, vielleicht, dass er es beherrscht, vielleicht, dass er sich daran ergötzt. Wie oft wird, in der Geschichte wie auch heute, die Neugier auf Religion auf dieses Verlangen nach belanglosem Spektakel reduziert?

Schließlich erinnert dieser Text im kirchlichen Bereich jede christliche Gemeinde daran, dass die institutionelle Nähe zu Christus – Taufe, Messbesuch, Bekenntnis zum Glauben – niemals die Herzenswandlung ersetzen kann. Man kann, wie Herodes, außerordentlich gut über Jesus informiert sein, gelehrt über ihn sprechen, ihn an allen möglichen Orten suchen – und dennoch im Grunde in derselben leblosen Ratlosigkeit verharren und diese Information niemals zu einer lebendigen Begegnung mit ihm werden lassen.

Das patristische, liturgische und martyrologische Echo des Textes

Seit den frühesten Jahrhunderten deutet die christliche Tradition diese Episode als exemplarische Konfrontation zwischen blinder Macht und beunruhigender Wahrheit. Origenes vergleicht in seinem Matthäuskommentar (Buch X) Herodes’ Ratlosigkeit mit der des jüdischen Volkes vor Jesus und sieht darin das Zeichen eines echten religiösen Verständnisses, das jedoch durch die Furcht vor den praktischen Konsequenzen wahrer Anerkennung blockiert wurde – denn für Herodes bedeutete die Anerkennung Jesu als Prophet die Anerkennung seiner eigenen Verdammnis.

Johannes Chrysostomus betont in seinen Homilien zum Matthäusevangelium (Homilie XLVIII, die der Parallelstelle gewidmet ist) den Kontrast zwischen der unauslöschlichen Erinnerung an das Verbrechen bei Herodes und der Leichtigkeit, mit der er es begangen hat – und unterstreicht damit, dass das Gewissen, anders als der Körper, keine dauerhafte Betäubung kennt und dass die Reue immer wieder an die Oberfläche kommt, oft in dem Moment, in dem man sie am wenigsten erwartet.

Beda Venerabilis bemerkt in seinem Kommentar zum Lukasevangelium, dass die drei gängigen Hypothesen – die Auferstehung des Johannes, die Rückkehr des Elia, die Berufung eines Propheten – genau jene Kategorien negativ umreißen, in denen das jüdische Volk über den Messias nachdachte, und dass ihre gemeinsame Unzulänglichkeit bereits die Frage vorwegnimmt, die Jesus selbst seinen Jüngern wenige Verse später stellen wird: «Aber was ist mit euch? Wer bin ich?» Herodes’ Text fungiert somit als negativer Kontrapunkt zu dem Bekenntnis des Petrus, das in Lukas’ Erzählung unmittelbar darauf folgt.

Thomas von Aquin greift in seinem Kommentar zu dieser Passage in der Catena Aurea diese patristischen Lesarten auf und erläutert sie, indem er auf einem bestimmten Punkt beharrt: Herodes' Furcht ist keine religiöse Furcht im eigentlichen Sinne, sondern eine rein politische Furcht, die als theologische Frage getarnt ist – was nach seiner Ansicht den Unterschied zwischen der Suche nach Gott und dem Versuch, eine Bedrohung der eigenen Macht zu neutralisieren, perfekt veranschaulicht.

Liturgisch findet diese Passage aus dem Lukasevangelium ihren Platz im Lektionar zur Zeit des Gedenktages an die Enthauptung Johannes des Täufers am 29. August – einem alten Fest, das seit dem frühen Mittelalter im Osten wie im Westen belegt ist. An diesem Tag liest die Kirche genau diesen Text aus dem Herodes-Evangelium neu, um die Treue des Märtyrerpropheten dem Feigheit des Königs gegenüberzustellen, der ihn zum Schweigen brachte. Die Liturgie dieses Tages betont den Mut prophetischer Anklage gegen Machtmissbrauch, ungeachtet der damit verbundenen Kosten.

Aus martyrologischer Sicht wird Johannes der Täufer seit jeher als Vorläufer nicht nur des Kommens Christi, sondern auch seines Martyriums verehrt – er starb, weil er einem König die Wahrheit sagte, der sie nicht hören wollte, und nahm damit den Tod Christi selbst vorweg, der wenige Jahre später von ebendiesem Herodes verurteilt wurde, ohne dass ein einziges Wort zu seiner Verteidigung gesprochen wurde.

Eine zeitgenössischere Stimme, nämlich Romano Guardini in seinem Werk «Der Herr», interpretiert diese Szene neu, indem er betont, dass Herodes’ Frage – „Wer ist dieser Mann?“ – in Wirklichkeit die Frage ist, die sich jeder Mensch eines Tages stellt, und dass die Tragödie dieses Königs nicht darin besteht, dass er die Frage stellte, sondern dass er sie stellte, ohne jemals bereit zu sein, sie durch eine Lebensveränderung zu beantworten.

Lectio divina

📜
Lectio — Lesen

«Johannes, ich habe ihn enthaupten lassen. Aber wer ist dieser Mann, über den ich solche Dinge höre?» (Lukas 9,9)

🧠
Meditatio – Meditieren

Vielleicht gibt es in dir eine Frage, die du laut aussprichst, um einer anderen, stilleren Frage auszuweichen. Herodes fragt, wer Jesus ist, damit er sich nicht für seine Tat an Johannes verantworten muss. Welche Frage stellst du dir ständig, um den Blick von dem abzuwenden, was du bereits weißt? Welchen Namen, welches Gesicht, welche Erinnerung weigerst du dich, direkt anzuerkennen? Und was, wenn die eigentliche Frage nicht lautet: «Wer ist dieser Mann?», sondern: «Was werde ich nun tun, da ich es weiß?»

🙏
Oratio – Beten

Herr, du wandelst in Galiläa, und die Kunde von dir dringt bis in die Höfe der Mächtigen und erreicht mein unruhiges Herz. Ich will dich nicht wie ein Schauspiel aus der Ferne betrachten, ohne etwas zu riskieren. Ergründe in mir die Fragen, die ich stelle, um den wirklich wichtigen auszuweichen. Gib mir den Mut, meine Taten zu benennen, wie Herodes es in Halbwahrheiten tat, unfähig, weiterzugehen. Du, der du der Weg bist, lass mich dich nicht suchen, ohne dir jemals zu folgen. Wandle meine Neugier in Umkehr und meine Furcht in Vertrauen.

✨
Contemplatio – Nachdenken

Ein leeres Plateau, ein Gerücht, das wie eine Flutwelle in den Hügeln Galiläas ansteigt, und ein König allein in der Stille seines Palastes.

Wenn wir in uns hineinblicken und uns fragen, wovor wir am liebsten fliehen, dann sollten wir das betrachten, was wir am liebsten meiden.

Nehmen Sie sich diese Woche einen Moment Zeit für Stille und fragen Sie sich ehrlich: Welche Frage stelle ich mir oft, ohne sie jemals beantworten zu wollen? Schreiben Sie sie, wenn möglich, auf ein Blatt Papier – sie zu benennen ist bereits ein erster Schritt.

Als Nächstes gilt es herauszufinden, was sich dahinter verbergen könnte: Schuldgefühle, Angst, ein nie ausgesprochenes Bedauern. Versuchen Sie nicht, alles auf einmal zu lösen; benennen Sie es einfach.

Schließlich betet darum, nicht um euch selbst zu verurteilen, sondern um euch demjenigen anzuvertrauen, der niemals vor einem aufrichtigen Herzen flieht, selbst vor einem beunruhigten. Bekehrung beginnt selten mit Gewissheit – oft beginnt sie mit einem geflüsterten Bekenntnis, wie bei Herodes, dem diesmal jedoch ein wirklicher Schritt hin zur Wahrheit folgt.

Was dieser Text unserer Zeit sagt

Unsere Welt ist voller religiöser Neugier ohne Bekehrung. Heute können wir spirituellen Berichten folgen, über alle Traditionen lesen, meditieren, suchen – und dabei sorgsam die eine Frage vermeiden, die eine lebensverändernde Entscheidung erfordert. Algorithmen selbst befeuern dieses Verlangen, zu sehen, ohne sich jemals festzulegen: Wir konsumieren das Heilige wie einen beliebigen Inhalt, ohne dass es etwas Reales berührt.

Herodes ist in diesem Sinne erstaunlich zeitgemäß. Er verkörpert den ewigen Beobachter, der alles über Gott wissen will, ohne sich ihm jemals zu nähern. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch darin, dass Neugier nicht per se verwerflich ist – auch Zachäus war neugierig. Was die beiden Männer unterscheidet, ist, was sie in dieser Begegnung zu riskieren bereit sind: Zachäus bietet sein Haus und sein Vermögen an; Herodes hingegen will nur seinen Blick aus der Ferne gewähren, ohne jemals etwas von sich preiszugeben.

Gebet

Herr Jesus, du, dessen Name Könige schon vor ihrer Begegnung beunruhigte, komm und störe auch meinen Frieden. Ich weiß, wie Herodes, Dinge, über die ich lieber schweige – harte Worte, stillschweigendes Einverständnis, alltägliche Feigheit, die ich mit anderen Fragen verschleiere. Lass mich dich nicht nur aus Neugier suchen, wie man die Antwort auf ein kostenloses Rätsel sucht. Mach aus meinem Wunsch, dich zu sehen, den Wunsch, dir zu folgen. Lass mich nicht zu denen gehören, die dich aus der Ferne beobachten und darauf warten, dass du vorübergehst, sondern zu denen, die von ihren Maulbeerfeigenbäumen herabsteigen, um dich in ihren Häusern willkommen zu heißen. Du, der du Galiläa durchquert hast, ohne vor den ängstlichen Blicken der Mächtigen zu fliehen, durchdringe auch mein Herz, selbst die Winkel, die ich lieber verschlossen halten möchte. Schenke mir die Gnade, das, was ich trage, beim Namen zu nennen, wie Herodes es halb formulierte, aber schenke mir die Gnade, dieses Bekenntnis bis zum Ende zu führen – zu der Bekehrung, die er nie zu erfahren wagte. Amen.

Eine Frage, die noch immer auf eine Antwort wartet.

Herodes stellte seine Frage und wollte nie wirklich eine Antwort. Du kannst es heute anders machen. Dieselbe Frage hallt noch immer nach – «Wer ist dieser Mann?» –, doch sie verlangt nicht länger die Neugier eines Zuschauers. Sie verlangt nach Leben. Wage es, sie unmissverständlich und ohne Zögern zu stellen, und lass dich von ihr nicht auf eine leere Bühne führen, sondern zu einem Tisch, an dem das Brot gebrochen wird.

Praktiken

Schreiben Sie einmal diese Woche auf, was Sie normalerweise vermeiden anzusehen.

Bevor Sie eine religiöse Antwort auf eine Frage suchen, fragen Sie sich, ob sich dahinter nicht eine persönlichere Frage verbirgt.

Lesen Sie Lukas 9,7-9 laut und langsam vor und versetzen Sie sich für einen Moment in Herodes' Lage.

Bete für jemanden, den du meidest, ohne immer genau zu wissen, warum.

Wähle einen konkreten Akt der Bekehrung, und sei er noch so klein, anstatt eine weitere abstrakte Frage zu stellen.

Verweise

Antike und die Kirchenväter (1.–5. Jahrhundert)

  • Origenes analysiert in seinem Kommentar zum Matthäusevangelium (Buch X) Herodes' Ratlosigkeit als Zeichen einer religiösen Intelligenz, die durch die Furcht vor den Folgen einer wahren Erkenntnis Jesu blockiert wird.
  • Johannes Chrysostomus, Homilien über Matthäus, Homilie XLVIII — unterstreicht den Kontrast zwischen der Geringfügigkeit des begangenen Verbrechens und der Beharrlichkeit der Reue, die trotz der Macht des Königs immer wieder auftaucht.

Späte Väter und das Mittelalter (5.–15. Jahrhundert)

  • Beda Venerabilis, Kommentar zum Lukasevangelium – hebt hervor, wie populäre Annahmen über Jesus die Frage vorwegnehmen, die Jesus selbst unmittelbar danach seinen Jüngern stellen wird.
  • Thomas von Aquin, Catena Aurea, Kommentar zu Lukas 9 — unterscheidet bei Herodes zwischen politischer Angst, die als theologische Frage getarnt ist, und verdeutlicht den Unterschied zwischen der Suche nach Gott und dem Versuch, eine Bedrohung zu neutralisieren.

Zeitgenössisch (20.–21. Jahrhundert)

  • Romano Guardini, Der Herr — interpretiert Herodes' Frage als eine, die sich jeder Mensch irgendwann stellt; die Tragödie des Königs besteht darin, dass er sie stellte, ohne sie jemals mit einer Lebensveränderung zu beantworten.

✝ Biblische Bezüge

4 Passagen · 3 Bücher
Johannes
📖 Codex – Biblisches Buch

Johannes der Evangelist (Überlieferung) · 90–100 n. Chr. · 879 Verse

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab. (Johannes 3,16)

Das Evangelium des Wortes: eine tiefgründige Theologie der Inkarnation und der Zeichen Jesu.

→ Erkunden Sie den Codex Johannes
Lukas
📖 Codex – Biblisches Buch

Lukas (Gefährte des Paulus) · 80–90 n. Chr. · 1151 Verse

Der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist. (Lukas 19,10)

Das Evangelium der Barmherzigkeit: Jesus nahe den Armen, den Frauen und den Sündern.

→ Erkunde den Codex Luc
Matthäus
📖 Codex – Biblisches Buch

Matthäus (Überlieferung) · 80–90 n. Chr. · 1071 Verse

Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt. (Matthäus 28,20)

Das Evangelium vom König: Jesus, der neue Mose, erfüllt die Schriften für Israel und die Völker.

→ Erkunden Sie den Matthäus-Kodex

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Dieses neue und leicht verständliche Handbuch tritt in die Fußstapfen der vergriffenen Standardwerke (Quasten, Schwester Gabriel Peters) und vereint wissenschaftliche Strenge mit didaktischer Klarheit für alle Leser, die sich für die ersten acht Jahrhunderte der Kirche interessieren. Chrysostomus wird im breiteren Kontext der griechischen und lateinischen Kirchenväter dargestellt, wodurch der Leser seine einzigartige Stellung unter seinen Zeitgenossen würdigen kann. Eine Bibliothek von…

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Summa Theologica, Band 1
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Summa Theologica, Band 1
Heiliger Thomas von Aquin

Die maßgebliche dominikanische Übersetzung, herausgegeben von Cerf, einem Verlag, der Generationen von Seminaristen und französischsprachigen Studenten ausgebildet hat. Dieser erste Band behandelt die Existenz Gottes und wie die Geschöpfe ihn erkennen – das Fundament des gesamten thomistischen Glaubensgebäudes. Eine unverzichtbare Anschaffung für alle, die die maßgebliche französische Druckfassung der vollständigen Kindle-Ausgabe vorziehen.

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Über das Priestertum (Dialog und Predigt)
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Über das Priestertum (Dialog und Predigt)
Anne-Marie Malingrey (Einleitung, kritischer Text, Übersetzung und Anmerkungen)

Dieser Dialog ist Johannes Chrysostomus' meistgelesenes und -bewundertes Werk über die Würde und die gewaltigen Anforderungen des priesterlichen Amtes. Seit fünfzehn Jahrhunderten dient er, von Hieronymus bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil, als unverzichtbare Referenz für die Ausbildung von Klerikern. Diese zweisprachige griechisch-französische Ausgabe, basierend auf den besten Handschriften und zusammengestellt von der renommierten Patrologin Anne-Marie Malingrey, bietet…

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Kirchengeschichte des englischen Volkes. Band I: Eroberung und Bekehrung
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Kirchengeschichte des englischen Volkes. Band I: Eroberung und Bekehrung
Beda der Ehrwürdige (Übers. Olivier Szerwiniack)

Dies ist Bedas grundlegendes Werk, das ihm den Titel 'Vater der englischen Geschichtsschreibung' einbrachte: die erste zusammenhängende Darstellung der Christianisierung Großbritanniens, die über Jahrhunderte die Art und Weise prägte, wie Kirchengeschichte im Westen geschrieben wurde. Dieser erste Band, in einer modernen und kommentierten Übersetzung, schildert die römische Eroberung und anschließend die Christianisierung der angelsächsischen Königreiche…

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Die Summa Theologica des heiligen Thomas von Aquin, in Form eines Katechismus für alle Gläubigen
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Die Summa Theologica des heiligen Thomas von Aquin, in Form eines Katechismus für alle Gläubigen
RP Thomas Pègues

Ein Klassiker des populären thomistischen Denkens, der die Essenz der Summa Theologica ohne Fachjargon für jeden Gläubigen verständlich macht. In Form eines Frage-Antwort-Katechismus aufgebaut, bietet dieses Buch seit einem Jahrhundert den sanftesten Zugang zu Thomas von Aquins Gedankengut. Ideal für ein nicht-akademisches Publikum, das dennoch den Kern der Lehre erfassen möchte…

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Summa Theologica (Gesamtausgabe)
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Summa Theologica (Gesamtausgabe)
Heiliger Thomas von Aquin

Das Meisterwerk des Thomas von Aquin, vollständig in einem einzigen digitalen Band zu einem günstigen Preis erhältlich. Eine umfassende Synthese von Glaube und Vernunft, gegliedert in Fragen und Artikel, die die gesamte nachfolgende katholische Theologie prägte. Ideal für alle, die den vollständigen Text besitzen möchten, ohne in eine teure wissenschaftliche Ausgabe investieren zu müssen.

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Johannes Chrysostomus: Der heilige Johannes Goldmund, 349-407
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Johannes Chrysostomus: Der heilige Johannes Goldmund, 349-407
Rudolf Brändle

Die einzige leicht zugängliche, umfassende französische Biografie, die das gesamte Leben Chrysostomus' von seiner Kindheit in Antiochia bis zu seinem Tod im Exil beleuchtet. Brändle schildert seinen Weg als Einsiedler, Prediger und schließlich Bischof im Konflikt mit der kaiserlichen Macht ohne Ausschmückungen oder Karikaturen in einer für Laien verständlichen Sprache. Ein hervorragender Einstieg, bevor man tiefer in … eintaucht.

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Die unerschöpfliche Quelle: Die Bibel in den Schriften des Johannes Chrysostomus
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Die unerschöpfliche Quelle: Die Bibel in den Schriften des Johannes Chrysostomus
Guillaume Bady (Direktor), Institut für Christliche Quellen – CNRS

Diese vom derzeitigen Direktor des Instituts für Christliche Quellen herausgegebene Sammlung vereint neun Studien, die unser Verständnis der Chrysostomus-Exegese grundlegend erweitern – von der Fachterminologie bis hin zur Verwendung biblischer Gestalten wie Kain und Paulus in Athen. Sie stützt sich auf die 38.000 Bibelstellen, die Chrysostomus in seinem Werk hinterlassen hat – die umfangreichste Sammlung aller Bibelstellen.

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Geschichte und Geist: Die Intelligenz der Schrift nach Origenes
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Geschichte und Geist: Die Intelligenz der Schrift nach Origenes
Henri de Lubac

Dieses klassische Werk der patristischen Renaissance des 20. Jahrhunderts rehabilitierte die Exegese des Origines meisterhaft unter zeitgenössischen katholischen Theologen. Verfasst von einem der bedeutendsten Theologen des letzten Jahrhunderts, zeigt es, wie Origines allegorische Methode Themen vorwegnimmt, die sogar in Dei Verbum des Zweiten Vatikanischen Konzils aufgegriffen werden. Ein unverzichtbares Nachschlagewerk zum Verständnis des Zusammenspiels von Buchstabe und Geist der Heiligen Schrift…

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Herkunft
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Herkunft
Henri Crouzel

Verfasst von einem der weltweit führenden Origenes-Forscher des 20. Jahrhunderts, ist diese Synthese nach wie vor ein zentraler Zugang zum Denken des alexandrinischen Theologen. Henri Crouzel präsentiert anschaulich Origines' Biografie, sein exegetisches Werk und seine spirituelle Theologie und bettet seine kontroversen Positionen in ihren historischen Kontext ein. Ein gehaltvolles und dennoch gut verständliches Werk, das als Standardwerk gilt…

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Kirchengeschichte des englischen Volkes, I (Bücher 1-2) — Quellen Chrétiennes Nr. 489
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Kirchengeschichte des englischen Volkes, I (Bücher 1-2) — Quellen Chrétiennes Nr. 489
Bede the Venerable (kritische Ausgabe von André Crépin, Michael Lapidge, übersetzt von Pierre Monat und Philippe Robin)

Die maßgebliche wissenschaftliche Ausgabe, zweisprachig Latein-Französisch, aus der renommierten Reihe Sources Chrétiennes: vollständiger kritischer Apparat, detaillierte historische Einleitung und präzise Übersetzung für alle, die mit Bedas Originaltext arbeiten und nicht nur eine populärwissenschaftliche Fassung lesen möchten. Dieser erste Band umfasst die ersten beiden Bücher, von der Ankunft Julius Caesars bis zur Augustinermission. Ein unverzichtbares Werkzeug für…

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Santo Tomás de Aquino
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Santo Tomás de Aquino
Torwart Chesterton

Eine ungewöhnliche Biografie, verfasst vom Meister der Paradoxien, die den modernen Leser ebenso fesselt wie den des 13. Jahrhunderts. Chesterton verknüpft Geschichte, Philosophie und Kulturkritik zu einem lebendigen und sich stetig weiterentwickelnden Porträt des Thomas von Aquin. Ein wahrer intellektueller Genuss, erhältlich als preisgünstige Kindle-Edition.

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San Tommaso d'Aquino
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San Tommaso d'Aquino
Gilbert Keith Chesterton

Die Biografie, die Maritain und Pegis für die beste je über Thomas verfasste hielten, liegt hier in einer wunderschönen italienischen Übersetzung vor. Chesterton zeichnet ein geistreiches und tiefgründiges Porträt des großen Heiligen der katholischen Kirche, von seiner rebellischen Jugend bis zu seiner Lehrtätigkeit in Paris. Ein Text, der für alle Leser, ob gläubig oder nicht, verständlich ist.

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Die Somma Teologica di San Tommaso d\'Aquino in einem Soffio
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Die Somma Teologica di San Tommaso d\'Aquino in einem Soffio
Giuseppe Barzaghi

Ein thomistischer Dominikaner fasst hier die gesamte Struktur der Summa Theologica in einem kurzen und verständlichen Band zusammen, ohne dabei die Strenge des Originaltextes zu verfälschen. Das Werk richtet sich an die breite italienische Öffentlichkeit, die sich einen Überblick über den Gesamtzusammenhang verschaffen möchte, bevor sie sich dem vollständigen Text widmet, und bietet einen hervorragenden Einstieg vor einer wissenschaftlichen Lektüre.

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Zusammenfassung der Theologie. Testo Latino a fronte. Parte prima (Band 1)
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Zusammenfassung der Theologie. Testo Latino a fronte. Parte prima (Band 1)
Tommaso d'Aquino

Eine zweisprachige lateinisch-italienische Ausgabe, die es ermöglicht, jede thomistische Formel im Original zu überprüfen und gleichzeitig einer getreuen Übersetzung zu folgen. Trotz des doppelten Textes ist das kompakte Format eher für ein vertieftes Studium als für das bloße Nachschlagen geeignet. Ein gelungener Kompromiss zwischen philologischer Strenge und einem angemessenen Preis für die Prima Pars.

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Der heilige Thomas von Aquin
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Der heilige Thomas von Aquin
Torwart Chesterton

Chesterton, der sich der Herausforderung stellte, ein solches Genie zusammenzufassen, lieferte dennoch eine der gelungensten Studien, die je über den großen Gelehrten verfasst wurden. Der Text vereint Gelehrsamkeit und Humor und zeichnet in acht Kapiteln das Leben eines Mannes nach, der aufgrund seiner imposanten Statur ebenso wie seines trügerischen Schweigens den Beinamen 'der Ochse' trug. Eine fesselnde Lektüre, die von den Lesern sehr geschätzt wurde…

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